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Rezensionen

13.01.2019,
Cornelia R. aus Hannover,
per e-Mail

"Daniel ist geliebt und das ist DAS was zählt. Sie schreiben, dass Sie sicher nicht alles richtig gemacht haben - aber was kann man richtiger machen als Liebe geben. Um bei ihm eine Re-Traumatisierung so gut wie möglich zu vermeiden haben Sie sich vielleicht gegen manche Therapie entschieden oder für eine andere Methode der Physiotherapie, dafür ist Daniel (wie Sie es auch öfter schreiben) ein fröhlicher Mensch, der gerne lacht und an vielem Freude hat. Sie haben ihm ein Familienleben gegeben, ein gutes soziales Umfeld, viel Kontakt zu anderen Kindern, Urlaub, Konzerte und anderes - das ist SEHR viel!!
Wichtig ist auch Ihr letztes Kapitel im Buch, in dem Sie auch Bezug auf die allgemeine Situation im Bezug auf die Pflege- und Betreuung in den Wohnheimen nehmen. Es hat sich leider seit 2007 vieles zum Schlechten verändert. Es ist eine große Herausforderung Mitarbeiter für die Wohnheime zu bekommen (Sonnengarten und auch Auengarten) und dann auch noch gute und im Idealfall erfahrene Mitarbeiter. Eine Situation, die ich auch kaum ertragen kann, da es mir sehr wichtig ist, dass die Bewohner nicht nur satt und sauber sind, sondern mehr. Dazu gehört neben der Freizeitgestaltung auch die Verantwortung für die Gesundheit und dem allgemeinen Wohlergehen. Leider haben schwerstmehrfachbehinderte Menschen immer weniger eine Lobby und vielen fällt es schwer, die Schönheit in ihnen zu sehen. Das ist traurig und für sensible Menschen, wie Sie es sind, aber auch mir, schwer auszuhalten. Wir würden gerne die Welt retten, aber das können wir nicht. Aber sie, soweit wie möglich, im Kleinen etwas zum Leuchten bringen."


 
 
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